Verwaltungsfachwirt

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Verwaltungswirt wird im öffentlichen Verwaltungsdienst Deutschlands von Beamten und Angestellten geführt. Hierbei wird jedoch unterschieden zwischen dem akademischen Grad Diplom-Verwaltungswirt als Abschluss an einer Fachhochschule (FH) und Verwaltungsfachwirt als beruflichem Fortbildungsabschluss nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) an einem Studieninstitut bzw. einer Verwaltungsschule, wie zum Beispiel dem Hessischen Verwaltungsschulverband oder der Bayerischen Verwaltungsschule.
Verwaltungsfachwirte werden in unterschiedlichen Tätigkeiten und Rechtsgebieten innerhalb der öffentlichen Verwaltung eingesetzt. Oft nehmen sie Führungsrollen (beispielsweise Sachgebiets- oder Abteilungsleiter) wahr. Der Diplomstudiengang zum Diplom-Verwaltungswirt (FH) wurde nach dem Bologna-Prozess inzwischen modifiziert und zum Bachelor-Studiengang Bachelor of Arts allgemeine Verwaltung umgewandelt. Nach einer Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vom 31. Januar 2012 werden sowohl der Studiengang Bachelor of Arts allgemeine Verwaltung sowie auch der Fortbildungsabschluss zum Verwaltungsfachwirt im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) dem Niveau 6 zugeordnet.

Voraussetzungen
Zum Besuch des Lehrganges "Verwaltungsfachwirt" (A-II-Lehrgang) nach dem Berufsbildungsgesetz muss eine der folgenden beruflichen Voraussetzungen vorliegen:
Abschluss Verwaltungs-fachangestellter oder zur Fachangestellter für Bürokommunikation oder
Laufbahnprüfung für den mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst oder
Abschluss der Fachprüfung I (Angestelltenlehrgang I)

Für die Zulassung zu dem A-II-Lehrgang bzw. zum Verwaltungsfachwirt ist darüber hinaus für die Inhaber oben genannter Bildungsabschlüsse auch noch eine einschlägige Berufserfahrung im öffentlichen Verwaltungsdienst von ggf. mehreren Jahren als Sachbearbeiter/in in einer einschlägigen Entgeltgruppe (E 6 oder E 8 TVöD) notwendig. Hierbei wird vereinzelt von den öffentlichen Behörden ein Eignungstest und eine mündliche Prüfung für die Zulassung zu diesen Aufstiegslehrgängen verlangt.

Fortbildungsinhalte
Inhalt der Fortbildung (in der Regel 800 Stunden) ist zum einen ein vertieftes Wissen auf dem Gebiet der staatlichen Rechtswissenschaften, zum anderen vertiefte Kenntnisse im Finanzwesen und kaufmännischen Rechnungswesen. Daneben werden auch diverse Sozialkompetenzen wie Mitarbeiterführung gelehrt. Die Fortbildung zum Verwaltungsfachwirt richtet sich in der Regel nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Dies kann zum Beispiel folgende Fächer umfassen:
Staatskunde und Politik
Volkswirtschaftslehre
Organisation- und Personalmanagement
Kaufmännisches Rechnungswesen
Finanzwesen
Verwaltungsrecht
Kommunalrecht
Ordnungsrecht
Privatrecht
Sozialrecht
Beamtenrecht
und Arbeitsrecht

In der Regel sind zwei Teilprüfungen zu schreiben. Neben der mündlichen Prüfung ist in der Regel auch eine umfangreiche Projektarbeit zu verfassen. Beim Hessischen Verwaltungsschul-verband kann mit der Abschlussprüfung zum Verwaltungsfachwirt gleichzeitig auch die Ausbildereignungs-prüfung (AdA) erworben werden.
Wie Diplom-Verwaltungswirte auch, können Verwaltungsfachwirte Aufgaben der gehobenen Funktionsebene wahrnehmen. Ein tariflicher Anspruch auf eine höherwertige Beschäftigung ist mit dem Erwerb der Berufsbezeichnung Verwaltungsfachwirt nicht verbunden.

Berufsbezeichnung

Die Berufsbezeichnung Verwaltungsfachwirt wird nicht von allen Studieninstituten vergeben.
Kommunale Studieninstitute und Akademien
Die Bayerische Verwaltungsschule oder andere kommunale Studieninstitute, wie das Niederlausitzer Studieninstitut in Brandenburg, der Hessische Verwaltungs-schulverband oder die Wirtschafts- und Verwaltungs-akademie Duisburg, verleihen hingegen die Bezeichnung Verwaltungsfachwirt nach dem Berufsbildungsgesetz. [1]

Bundeswehr
So bescheinigten beispielsweise die Bundeswehr-verwaltungsschulen bis 2007 die erfolgreiche Teilnahme an der "verwaltungseigenen Angestelltenprüfung II". Im Bereich des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) wird seit 2008 für die Absolventen der verwaltungseigenen Fachprüfung II die Bezeichnung Verwaltungsfachwirt vergeben. Für die Absolventen des ehemaligen Angestelltenlehrgangs II besteht über eine Übergangsregelung die Möglichkeit der nachträgliche Zuerkennung der Bezeichnung.

Abgrenzung zur Polizei
In einigen Bundesländern (zum Beispiel Bayern) wird im mittleren Polizeivollzugsdienst nach Bestehen der Laufbahnprüfung die Bezeichnung Verwaltungsfachwirt - Polizei verliehen. Diese Bezeichnung ist jedoch eine Eigenkreation der Polizei und nicht zu verwechseln mit der oben beschriebenen Aufstiegsfortbildung nach dem Berufsbildungsgesetz. Während der Verwaltungsfachwirt dem gehobenen Dienst zugeordnet wird, ist der Verwaltungsfachwirt - Polizei eine Bezeichnung auf der Qualifikationsebene des mittleren Dienstes (Verwaltungswirt).

Eingruppierung
Beide Abschlüsse (A II und Verwaltungsfachwirt) werden jedoch meist in allen Kommunal-verwaltungen berufsrechtlich identisch angewandt und berechtigen die Angestellten gleichermaßen zur Wahrnehmung von Aufgaben (vergleichbar gehobener Dienst) der Entgeltgruppen 9 bis 12 TVöD (analog den Besoldungsgruppen des gehobenen Dienstes A 9 bis A 13) Voraussetzung einer solchen Eingruppierung ist jedoch die tatsächliche Übertragung einer entsprechend zu bewertenden Tätigkeit.
Vergleich der Entgeltgruppen nach dem TVöD mit der Besoldungsgruppen nach der BBesO:[2]
E 9 TVöD (bis Stufe 5) ? A 9 BBesO (Inspektor) E 9 TVöD (bis Stufe 6) ? A 10 BBesO (Oberinspektor)
 E 10 TVöD ? A 11 BBesO (Amtmann)
E 11 TVöD ? A 12 BBesO (Amtsrat)
E 12 TVöD ? A 13 g.D. BBesO (Oberamtsrat)

Bei Ausübung einer herausgehobenen Position im öffentlichen Dienst ist allerdings auch die Höhergruppierung in eine Entgeltgruppe vergleichbar dem höheren Dienst (beispielsweise E 13) unter Anerkennung entsprechender langjähriger Berufserfahrung (doppelte Regelstudienzeit eines Hochschulstudiums) möglich.

Entgelt
Entgelt für Verwaltungsfachwirte siehe den Geltungsbereich des Tarifvertrags des öffentlichen Dienstes (TVöD).

Fortbildung und Studium
Verwaltungsbetriebswirt

Seit der Jahrtausendwende fand bezüglich der Haushaltsführung der öffentlichen Verwaltungen ein radikaler Umbruch statt. So wurde nach und nach in vielen Kommunal- und Landesverwaltungen die kameralistische Haushaltsführung zu Gunsten der doppelten Buchführung (Doppik) und der Kosten- und Leistungsrechnung abgeschafft. Insbesondere in den Kommunalverwaltungen wurden aufgrund des großen Kostendrucks Teilorganisationen in sogenannte "Öffentliche Betriebe" umgewandelt. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, wurde zum Beispiel vom Hessischen Verwaltungsschulverband ein Fortbildungslehrgang für Verwaltungsfachwirte und dipl. Verwaltungswirte zum Verwaltungsbetriebswirt (HVSV) angeboten, der die Themenbereiche Rechtsformen öffentlicher Betriebe, Investition und Finanzierung, Unternehmens-besteuerung, Kaufmännisches Rechnungswesen, Personalmanagement und Projektmanagement umfasst.
Weitere Aufbaufortbildungen nach dem Berufsbildungsgesetz
Die Bayerische Verwaltungsschule bietet mit den Lehrgängen zum Verwaltungs-betriebswirt (BVS), Bilanzbuchhalter (BVS) und Verwaltungs-informationswirt (BVS) fachspezifische Aufbau-Weiterbildungen an.

Quelle Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/
wiki/Verwaltungsfachwirt
   

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