Steinmetz

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Ein Steinmetz (Plural: Steinmetze oder Steinmetzen; lat.: Aciscularius bzw. Lapicida, Lapidarius) bearbeitet Naturwerkstein, Betonwerkstein bzw. Kunststein mit Werkzeugen und Maschinen. Sein Schwerpunkt liegt dabei auf handwerklicher, geometrischer, oft bautechnischer Arbeit nach Plänen. Stärker gestaltend arbeitet der Steinbildhauer, der in Deutschland die ersten beiden Ausbildungsjahre gemeinsam mit dem Steinmetz absolviert. Beim Beruf des Steinhauers handelt es sich um einen ausgestorbenen Beruf. Ein Steinhauer arbeitete ausschließlich im Steinbruch und formte lediglich Rohsteine für die Steinmetzen und Steinbildhauer vor und ist daher nicht mit dem Beruf der Steinmetzen identisch. Der Steinmetzberuf ist einer der ältesten Berufe überhaupt. 

Heutige Tätigkeitsfelder Das Material, das die Steinmetzen heutzutage bearbeiten, ist in der Hauptsache Naturwerkstein. 

Seit den 1950er Jahren hat sich der Beruf der Steinmetzen und Steinbildhauer in folgende Tätigkeitsfelder aufgeteilt:

Grabsteine Ein wesentliches Tätigkeitsfeld der Steinmetzen und Steinbildhauer ist die Herstellung und das Versetzen von Grabsteinen. In den letzten Jahrzehnten hat sich bei den Kunden eine Differenzierung herausgebildet: Es gibt Kunden, die vor allem personenbezogene Grabsteine bestellen und andere, die industriell in Serie gefertigte Grabmale beschriften und aufstellen lassen. In ländlichen Gebieten werden mehr industriell gefertigte und in Großstädten mehr personenbezogene nachgefragt. Industriell gefertigte Grabmale werden überwiegend aus Bei der Beschriftung beider Grabmalformen ist das gestalterische Auge und die kunsthandwerklich geschulte Hand der Steinmetzen von großer Bedeutung. Hier hat jedoch die computerunterstützte Schrift Einzug gehalten. Eine große Rolle spielt bei beiden Grabmalformen die Ornamentgestaltung. Die Grabmalkultur und damit die Anzahl der neu aufgestellten steinernen Grabmale hat in den letzten Jahren eine starke Veränderung (anonyme Bestattungen, Friedwald, Feuerbestattungen usw.) durchlaufen. Die Anzahl der neu aufgestellten steinernen Grabmale ist rückläufig. Von 1991 bis 2006 ist sie in der Bundesrepublik Deutschland von ca. 400.000 auf 200.000 gesunken

Naturstein wird auch im Bauwesen als wesentlicher Bereich dieses Gewerks nachgefragt.

Natursteintreppen werden als Belags-, Bolzen- und Massivtreppen hergestellt und versetzt. Bei der Herstellung gewendelter Treppen und Spindeltreppen wird Software eingesetzt, die nicht nur konstruiert,  sondern auch Steinkreissägen steuert, die die polygonalen Treppenstufen aus Natursteintranchen  heraussägen.
Die Nachfrage nach Bodenbelägen aus Naturstein hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Die  Bodenbeläge aus Stein erfreuen sich als Natursteinplatten in einer Dicke von 1,5 bis 2 cm oder als Natursteinfliesen mit 1,0 cm verstärkter Nachfrage, da die Nachhaltigkeit (geringer Energieverbrauch  bei der Gewinnung und Herstellung von Naturstein) neben einer Kostensenkung (bei Graniten  Kostensenkung von ca. 40 Prozent in den letzten Jahren durch Importe) des Natursteins die  Kundennachfrage animiert.
Fensterbänke aus Naturstein werden vor allem von privaten Bauherrn im Innenausbau bevorzugt.
Küchenarbeitsplatten, Bäder und Waschtische aus Naturstein werden im gehobenen Innenausbau von Privathaushalten stark nachgefragt.
Fassaden aus Naturstein, die hinterlüftet sind, überzeugen durch Nachhaltigkeit und vielfältige Farbgebung vor allem bei Großbauvorhaben. Der Vorteil der Fassadengestaltung mit Naturstein liegt vor allem in der  positiven Energiebilanz bei entsprechendem Konstruktionsaufbau. Die Natursteinplatten werden mittels nichtrostender Edelstahlanker am Konstruktionsuntergrund befestigt. Zwischen Wärmedämmung und Fassadenplatten befindet sich eine Luftschicht.
Offene Kamine aus Naturstein im Innenausbau dienen als Zierde und leisten einen Beitrag zur Behaglichkeit.
Natursteinmauern als Straßenbauwerke sowie als Haus- und Begrenzungsmauern werden neuerdings häufig errichtet.

Quelle: Wikipedia / https://de.wikipedia.org/
wiki/Steinmetz

  

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