Orthopädie

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Die Orthopädie (griech. aufrecht und Kindererziehung) befasst sich mit Fehlbildungen und Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates.

Die "klassische" Orthopädie entwickelte sich aus der (konservativen) Behandlung von Tuberkulosekranken und Kriegsversehrten. Pioniere waren Konrad Biesalski, Gustav Drehmann und Kurt Lindemann. Die operative Orthopädie wurde vor allem von Chirurgen vorangetrieben. "Schnittstellen" von Orthopädie und Unfallchirurgie sind Handchirurgie, Osteotomien und Endoprothesen. Luxationen, Bänderrisse, Sehnenrisse, Achillessehnenrupturen und Patellarsehnenrupturen sind alltägliche Aufgaben beider Fächer.

Degenerative Erkrankungen
Degeneration betrifft Gelenke und Weichteile und hat große volkswirtschaftliche Bedeutung. Was "Verschleiß" eigentlich ist und wen er weshalb befällt, weiß niemand. Deshalb in den meisten Fällen als idiopathisch etikettiert, dürften die Verschleißerkrankungen (wie alles) genetisch bestimmt sein. Fassbare Gründe sind Trauma und Dysplasie. So sind die Hüftdysplasie, Fehlstellungen der Beine und gelenknahe Knochenbrüche präarthrotische Deformitäten. Ob man Arthrosen mit Endoprothesen behandelt, sollte allein vom Leidensdruck des Patienten abhängen. Bei Gonarthrosen, Omarthrosen und Koxarthrosen hilft "meisterliches Abwarten" Zeit zu gewinnen - und dem Patienten das vorzeitige Risiko von schwerwiegenden Komplikationen zu ersparen. Korrekturosteotomiem sollten immer erwogen werden, vor allem bei der Coxa valga und dem Genu varum. Meniskusrisse und Impingement-Syndrome (an der Schulter) sind seit langem eine Domäne der Arthroskopie.

Fehlbildungen
Fehlbildungen bedeuten Mangelverwaltung. Der sog. Contergan-Skandal wurde zur traurigen Herausforderung der Orthopädie. Die Handfehlbildungen gaben operative Impulse.[3] Milden Formen proximaler Femurdefekte (Coxa vara) lässt sich manchmal mit Valgisierungsosteotomien, im Erwachsenenalter mit Endoprothesen beikommen. Die Osteogenesis imperfecta kann langstreckige (Femur-) Stabilisierungen mit homologer Substantia compacta nötig machen. Nicht ganz selten ist die Fibulare Hemimelie, die eine jahrzehntelange Betreuung verlangt.

Fußchirurgie
Wenn Veranlagung oder schwindende Muskelkräfte die Biomechanik des Fußes beeinträchtigen, entwickeln sich die häufigen Vorfußdeformitäten. Einlagen und Bandagen helfen so gut wie nie. So ist die operative Korrektur von Hallux valgus, Hallux rigidus und Hammerzehen zum Spezialgebiet von Chirurgen und Orthopäden geworden. In Frage kommen Osteotomien, Arthroplastiken, Arthrodesen und (am Großzehengrundgelenk) Endoprothesen. Luxierte Kleinzehen können auch bei Rheumatikern in Reih und Glied gebracht werden (Stainsby).[6][7] Siehe auch: Podologie

Infektionen
Als allfällige Komplikationen werden die meisten Gelenkinfektionen an Ort und Stelle behandelt. Hingegen liegt die Behandlung der chronischen Osteomyelitis (aus guten Gründen) vor allem bei den Berufsgenossenschaftlichen Unfallkliniken. In Norddeutschland hat das Berufsgenossenschaftliche Unfallkrankenhaus Hamburg eine unvergleichliche Expertise.

Kinderorthopädie
Trotz rückläufiger Geburtenziffer und verbesserter Kindervorsorgeuntersuchungen hat die Kinderorthopädie nicht an Bedeutung verloren. Aseptische Knochennekrosen, Morbus Perthes, Patellaluxation, angeborene Pseudarthrosen, Epiphysenlösung des Femurkopfs, Hüftdysplasie, angeborene Hüftluxation und Klumpfuß sind schwierige Krankheitsbilder. Operationen und Hilfsmittel müssen etappenweise und langfristig geplant werden. Muskeldystrophien, Zerebralparesen und Lähmungen verlangen die Zusammenarbeit mit Pädiatern, Psychologen und Intensivmedizinern.
Quelle: Wikipedia / Sucheingabe: Orthopädie  
 


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