Kellner

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Kellner ist die allgemeinsprachliche Berufsbezeichnung für einen Angestellten eines Bewirtungsbetriebs (Restaurant, Bistro, etc.). Die weibliche Form lautet Kellnerin bzw. Serviererin. In der Schweiz verwendet man auch die Bezeichnungen Saaltochter oder Serviertochter.

Aufgaben
Klassische Aufgabe des Kellners ist die Bedienung der Gäste mit Speisen und Getränken. Daneben ist er Ansprechpartner und Repräsentant des Betriebs. Der Beruf des Kellners gehört zu den schlechtestbezahlten Ausbildungsberufen der Bundesrepublik Deutschland. Durchschnittlich verdient ein unverheirateter langjähriger Kellner nicht mehr als 1000 Euro netto im Monat, hinzu kommt aber das Trinkgeld, das, insbesondere in der gehobenen Gastronomie,teilweise mehr als fünf Prozent des Umsatzes beträgt. In diesen Fällen kann es vorkommen, dass das monatliche Trinkgeld die Höhe des Nettogehaltes, zumeist in hochfrequentierten "Szene"-Gastronomiebetrieben, weit übersteigt.
In Österreich gelten Frauen entgegen Männern als Schwerarbeiter im Sinne der Schwerarbeitsverordnung und der dazu ergangenen Berufsliste.[1][2] Dienstgeber haben das Vorliegen von Schwerarbeit bei Frauen ab dem vollendeten 35. Lebensjahr (Männer ab dem 40. Lebensjahr) selbständig der Krankenversicherung zu melden (§ 5 Schwerarbeitsverordnung).

Berufsbezeichnung
In Deutschland wurde 1980 die Berufsbezeichnung des Ausbildungsberufes in Restaurantfachmann/ Restaurantfachfrau oder Hotelfachmann/ Hotelfachfrau geändert. Veraltet sind die Bezeichnungen Herr Ober (Verkürzung von Oberkellner) und Garçon, die früher verbreitete Anrede Fräulein für weibliches Personal und der Piccolo für Auszubildende.
In der Schweiz ist die Berufsbezeichnung des Servicemitarbeiters nach einer zweijährigen Attest-Ausbildung Restaurationsangestellte/ Restaurationsangestellter, nach der regulären Lehrzeit von drei Jahren REFA Restaurationsfachfrau/ Restaurationsfachmann EFZ. Die Ausbildung erfolgt dabei in einem Restaurant, einem Hotel oder Betrieb der System- und Gemeinschaftsgastronomie und folgt einem definierten Bildungsplan mit wöchentlichem Besuch der Berufsschule. Überbetriebliche Kurse ergänzen die Ausbildung.[3] Die Bezeichnungen Kellner und Serviertochter (weibliches Personal) sind heute veraltet.
In Österreich sind die Bezeichnungen "Fräulein" und "Herr Ober" üblich, wenn der Kellner direkt angesprochen wird. "Fräulein" wird jedoch von manchen jungen Gästen als veraltet angesehen.[4]
Servicebrigade bezeichnet mancherorts die Gesamtheit des Servicepersonals.

Hierarchie
Maître d'hôtel -   Serviceleitung
     Bankettleitung
     Restaurantleiter
     1. Oberkellner
     stellvertretender Oberkellner
     Chef de rang - Stationskellner, Kellner

Die persönlichen und fachlichen Anforderungen für diese Stelle sind mehrere Jahre Berufspraxis im erstklassigen Service (gehobener Service), die Fähigkeit, eine kleine Personengruppe zu führen, englische und französische Sprachkenntnisse, Kontaktfreude und Verkaufstalent.
Unterstellt ist diese Position der/dem Oberrestaurantfachfrau/-mann und deren/dessen Vorgesetzten.
Überstellt ist diese Position dem Servicepersonal der jeweiligen Station oder des Arbeitsbereiches.
Die Aufgaben und Entscheidungsbereiche sind je nach Betrieb die Vertretung des Vorgesetzten, die Einteilung des Servierpersonals in der jeweiligen Station, die Beratung der Gäste, der Verkauf, das Bonieren (inkassobevollmächtigt) sowie das Arbeiten am Tisch des Gastes wie Vorlegen, Flambieren, Tranchieren und Filetieren sowie das Bearbeiten von Reklamationen.
Demichef de rang - stellvertretender Stationskellner 
     Commis de rang - Jungkellner/Servierer
     Chef d'etage - Etagen-restaurantfachmann
     Chef de Bar - Barmixer
     Sommelier - Weinkellner
Garderobenpersonal

Quelle Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/
wiki/Kellner

  

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