Erzieher

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Erzieher sind pädagogische Fachkräfte, die eine Ausbildung an einer Fachschule, einer Fachakademie oder einem Berufskolleg durchlaufen haben. Kindergärtner dagegen ist eine in Deutschland zwar noch teilweise gebräuchliche, aber veraltete Berufsbezeichnung. Durch Rahmenvereinbarungen der Kultusministerkonferenz von 1967 wurden die bis dato getrennten Ausbildungen Kindergärtner, Hortner und Jugend- und Heimerzieher zusammengefasst, vereinheitlicht und das Tätigkeitsfeld deutlich ausgeweitet.[1] Etwa 96 % der Erzieher sind Frauen,[2][3] weshalb häufiger die weibliche Form Erzieherin verwendet wird.
Erzieher werden nicht nur für die Arbeit mit Kindern qualifiziert, sondern können auch mit Jugendlichen, Erwachsenen oder behinderten Menschen jeglichen Alters arbeiten, wobei teilweise durch Wahl der Ausbildungsstätte oder Praktika ein individueller Schwerpunkt gelegt werden kann, der aber für die weitere berufliche Entwicklung nicht bindend ist.
Die ISCED-Klassifikation ist 4A bzw., wenn der Bildungsgang mehr als 2400 Unterrichtsstunden hat, 5B.[4]

Ausbildung
Die Ausbildung in Deutschland wird von den Ländern sehr unterschiedlich gestaltet. Die Voraussetzung ist in der Regel ein qualifizierter Sekundarabschluss I (Realschulabschluss, mittlere Reife) oder ein dem gleichgestellter Abschluss.
Die Ausbildung erfolgt - je nach Bundesland - an Fachschulen für Sozialpädagogik, Fachakademien für Sozialpädagogik, Oberstufenzentren oder Berufsfachschulen für Sozialwesen beziehungsweise Berufskollegs und ist damit eine schulische Ausbildung, die nach den Gesetzen des BAföG gefördert werden kann.
In den letzten Jahren wurden im Rahmen des Bologna-Prozesses auch erstmals Studiengänge im Bereich Früh- und Elementarpädagogik geschaffen, um der geforderten Professionalisierung von institutionalisierter Kinderbetreuung und -erziehung Rechnung tragen zu können. Absolventen dieser Studiengänge tragen nicht die Bezeichnung Erzieher, sondern sind Kindheitspädagogen.
Die Dauer der Ausbildung variiert, je nach Land und Vorbildung oder Praxiserfahrung, zwischen zwei und fünf Jahren. In einigen Bundesländern gliedert sich die Ausbildung in ein ein- bis zweijähriges Vorpraktikum mit Theorieanteilen mit einem anschließenden meist zweijährigen Schulbesuch in Vollzeit und einem abschließenden Anerkennungsjahr. Andere deutsche Länder regeln die Ausbildung über eine rein schulische Ausbildung mit integrierten, länger andauernden Praktika. Für einzelne Bundesländer ist für die Aufnahme in die entsprechende Schule zwingend eine vorausgegangene Ausbildung zum Sozialassistenten oder zum Kinderpfleger vorgeschrieben.
In vielen Ländern kann durch Zusatzunterricht die Fachhochschulreife oder das Abitur erreicht werden.
Die Ausbildung wird teilweise auch berufsbegleitend oder in Teilzeitform angeboten.

Inhalte
Die Inhalte der Ausbildung sind regional sehr unterschiedlich und können folgende Fächer, eventuell auch in Kombination miteinander oder fächerübergreifend, beinhalten:
Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Didaktik und Methodik der sozialpädagogischen Praxis, Sonderpädagogik bzw. Heilpädagogik, Kinder- und Jugendliteratur, Jugendrecht und Familienrecht, Medienpädagogik, Musikerziehung, Bewegungslehre, Rhythmik, medizinische Grundkenntnisse bzw. Gesundheitslehre, Kunst- und Werkerziehung, politisch-gesellschaftliche Aspekte, Religionslehre bzw. Religionspädagogik sowie praktische Anleitung z. B. in Gesprächsführung oder Formen der Betreuung. In der Ausbildung kann über das Profil der Schule oder die Auswahl der Praktika eine Spezialisierung auf ein bestimmtes Praxisfeld bzw. eine bestimmte Klientel wie beispielsweise der Arbeit in Kindergarten, in Schulhorten oder im Bereich der Heimerziehung erfolgen.
Die Ausbildung endet mit der staatlichen Anerkennung, die - trotz der Unterschiedlichkeit der Ausbildungsgänge - von allen Bundesländern anerkannt wird.

Weiterbildung
Ausgebildete Erzieher haben verschiedene Möglichkeiten, sich nach Abschluss der Ausbildung, während oder vor der ersten Berufserfahrung, weiterzubilden. Unterschieden wird hier zwischen Spezialisierungs-weiterbildung und Aufstiegsweiterbildung. Lehrgänge zur Spezialisierung dienen der Anpassung der Kenntnisse an die tatsächlich ausgeübte Tätigkeit, z.B. wenn ein bestimmter Bereich innerhalb der Ausbildung kein Schwerpunkt war. Aufstiegsweiterbildungen dienen der Qualifikation für Tätigkeiten, die auf der Organisations- oder Führungsebene angesiedelt sind, z.B. das Management einer sozialpädagogischen Einrichtung, oder für Tätigkeiten, die eine eigene, andere Berufsbezeichnung führen, z.B. Motopädin/Motopäde.

Spezialisierungsweiterbildung
Die möglichen Inhalte von Spezialisierungslehrgängen decken sich in Teilen mit den möglichen Inhalten der Grundausbildung (Auswahl):
  • Erziehung, Früh- und Vorschulpädagogik
  • Heimerziehung
  • Horterziehung
  • Elternberatung, Elternarbeit, Erziehungsberatung
  • Jugendarbeit, Jugendhilfe
  • Sport- und Spielarten
  • Musikpädagogik
  • Kochen, Diätwesen, Ernährung, Hauswirtschaft
  • Hygiene - Fachfortbildung
  • Sozialarbeit, Sozialpädagogik - allgemein
  • Entwicklungspsychologie
Aufstiegsweiterbildung
An Aufstiegsweiterbildungen kommen für Erzieher folgende Lehrgänge/Prüfungen in Frage (Auswahl):
  • Fachwirt/in für Erziehungswesen
  • Staatlich geprüfter Fachwirt/Staatlich geprüfte Fachwirtin für Organisation und Führung, Schwerpunkt Sozialpädagogik
  • Betriebswirt/in für Sozialwesen (Fachschule)
  • Fachlehrer/ Fachlehrerin an Sonderschulen (staatlich geprüft)
  • Motopäde/ Motopädin (Fachschule)
  • Staatlich anerkannter Sonderpädagoge/Staatlich anerkannte Sonderpädagogin
  • Staatlich anerkannter Heilpädagoge/Staatlich anerkannte Heilpädagogin
  • Qualitätsbeauftragter/ Qualitätsbeauftragte im Gesundheits- und Sozialwesen
In der Regel sind Stellen, für die eine Aufstiegsweiterbildung bzw. eine gesonderte Prüfung erforderlich ist, besser bezahlt als Stellen, die Erziehern schon direkt nach der Grundausbildung offen stehen.[5]

Berufsfelder
Berufsfelder, in denen Erzieher traditionell arbeiten, sind Kinderkrippen, Kindergärten, Schulhorte, Kindertagesstätten, Integrationskindergärten und -horte, Ganztagesschulen, Behinderteneinrichtungen, der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (Heime) und Kinder- und Jugendfreizeit-einrichtungen. Hinzu kommen Einsatzstellen in Krankenhäusern und selten in der Seniorenarbeit.
Die Tätigkeitsfelder von Erziehern sind sehr vielfältig. Sie umfassen vor allem die Aufsicht, Erziehung, Bildung, Betreuung und Pflege von Kindern und Jugendlichen. Hinzu kommt die Zusammenarbeit mit Eltern, Lehrkräften sowie anderen Kontaktpersonen der Klienten und Ämter (insbesondere dem Jugendamt) und bei kirchlichen Trägern auch mit der Kirchengemeinde.
Die Partizipation der Kinder (die Beteiligung gemäß ihrem Alter und Entwicklungsstand) ist ebenfalls bei allen Aktivitäten zu berücksichtigen. Zudem rückt seit PISA/IGLU und den Bildungsplänen der Länder der Bildungsauftrag der jeweiligen Einrichtung weiter ins Blickfeld. Gerade im Bereich der Kindertageseinrichtungen sollen die Kinder explizit bei ihren Selbstbildungsprozessen unterstützt werden.
Die Berufsaussichten sind regional verschieden. Trotz sinkenden Geburtenzahlen steigt der Bedarf an Erziehern durch die Umwandlung von Halbtags- in Ganztagesschulen und die Ausweitung der vorschulischen Kinderbetreuungs-möglichkeiten, sodass es in manchen Regionen zu einem Mangel an pädagogischen Kräften kommt.

Geschlechterverhältnis des Berufs
Am Stichtag 1. März 2013 arbeiteten in Deutschland 338.298 staatlich anerkannte Erzieher, davon waren 327.312 Frauen und 10.978 Männer.[6]

Geschichtlicher Hintergrund
Erziehungseinrichtungen gehören zu den ältesten gesellschaftlichen Institutionen, z. B. in Form von Waisenhäusern. Später kamen Besserungsanstalten und Arbeitshäuser hinzu, welche in erster Linie der Verwahrung und Bestrafung dienten. In bürgerlichen Häusern wurden auch Erzieher zur Betreuung und Beschulung der Kinder beschäftigt. Mit der bürgerlichen Aufklärung wurde ein aus heutiger Sicht verklärtes Bild von Kindheit vertreten und die Einstellung, mit Erziehung aus einem Menschen praktisch alles machen zu können. Aus diesem Gedanken wurde der Kindergarten als neue Institution entwickelt.
Bis ins 19. Jahrhundert war öffentliche Erziehung oftmals so grausam, dass sie heute als Misshandlung unter Strafe gestellt würde. Mit der Reformpädagogik des frühen 20. Jahrhunderts trat allmählich eine neue Blickrichtung auf. Die Erziehung sollte vom Kind aus geschehen. Später wurden antiautoritäre und demokratische Erziehungsansätze entwickelt. Bis in die 60er Jahre wurden Erzieher fast ausschließlich in Kindergärten und -horten beschäftigt. In der Folgezeit wurde die Ausbildung mit dem Abschluss staatlich anerkannter Erzieher bundesweit eingeführt, und die möglichen Einsatzgebiete erweiterten sich wesentlich.

Quelle Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/
wiki/Erzieher

  

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