Forsttechniker im Spessart

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Forsttechniker/in werden Staatlich geprüfte Techniker bezeichnet, die ein Fachschulstudium an der Technikerschule für Waldwirtschaft absolviert und dieses mit einer staatlichen Prüfung erfolgreich abgeschlossen haben.

Berufsbild
Der Forsttechniker/in ist Fachkraft im modernen Forstmanagement. Der Vorläufer des staatlich geprüften Forsttechnikers war über viele Jahrzehnte die etablierte Laufbahn des Forstwartes im mittleren Forstbetriebsdienst.

Schwerpunkte seiner Aufgaben sind:
  • Planung der Betriebsarbeiten
  • Arbeitsvorbereitung
  • Einsatz von Personal, Maschinen, Dienstleistungs-unternehmen
  • Arbeitsüberwachung
  • Holzverkauf und Kalkulierung von Holzerntekosten
  • Kostenrechnung
  • Lohnabrechnung
  • Kenntnisse und Umsetzen von Fördermaßnahmen
  • moderne, forstliche Verwaltungsarbeit (zum Beispiel EDV, GIS)
  • Forstschutz
  • Natur- und Umweltschutz
  • Waldpädagogik und Öffentlichkeitsarbeit
  • Wegebau und -unterhalt
  • Jagd
Tätigkeitsfelder
Die umfassende, forstliche Ausbildung ermöglicht dem Forsttechniker ein breites Berufsspektrum im forstlichen Bereich abzudecken.
Das klassische Tätigkeitsfeld des Forsttechnikers ist die Revierleitung im Bereich privater und kommunaler Forstbetriebe.
Als Fachkraft des mittleren Forstmanagements findet der Forsttechniker als Leiter oder Mitarbeiter in forstlichen Zusammenschlüssen (Forstbetriebsgemeinschaft oder Waldbesitzervereinigung), Fachorganisationen oder Verbänden der Forst- und Holzwirtschaft ein weiteres Tätigkeitsfeld.
In holzverarbeitenden Betrieben wie beispielsweise Sägewerken, Holzhandlungen, der Papierindustrie kommt der Forsttechniker als Einkäufer zum Einsatz.
Einsatzleiter in forstlichen Dienstleistungs-unternehmen sind oft Forsttechniker.
Weitere mögliche Tätigkeitsfelder sind verwandte Bereiche wie z. B. Umwelt- und Naturschutz, Gartenbau oder Landschaftspflege, Wasserwirtschaft.

Viele Forsttechniker führen ein selbständiges Forstunternehmen.

Fachschulstudium
  • Das Abschlusszeugnis einer Berufsschule oder eines mindestens gleichwertigen Bildungsganges.
  • Das Zeugnis der Abschlussprüfung in dem anerkannten Ausbildungsberuf Forstwirt/Forstwirtin.
  • Eine einschlägige Berufstätigkeit von mindestens einem Jahr.
Schuldauer
Die Weiterbildung zum Forsttechniker erfolgt durch ein viersemestriges Fachschulstudium an der Technikerschule für Waldwirtschaft in Lohr a.Main. Schuljahresbeginn ist jeweils Anfang September.
Der Besuch der Bayerischen Technikerschule ist schulgeldfrei. Für Unterkunft und Verpflegung müssen die Studierenden selbst sorgen.
Die Ferien richten sich nach der bayerischen Ferienordnung.

Studieninhalte
Seit 1888 werden im bayerischen Lohr am Main Forstleute unterschiedlicher Laufbahnen aus- und fortgebildet. Mit Einführung des Studiums zum Forsttechniker wird seit 1981 diese Tradition erfolgreich weitergeschrieben. Hauptziel der zweijährigen Forsttechnikerausbildung ist die Qualifizierung zu einem vielfältig und modern ausgebildeten Revierleiter für Forstbetriebe.
Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt bei forstbetrieblichen Fächern.
Etwa ein Viertel des Unterrichts wird in Form von praktischen Übungen im Wald, Exkursionen oder Projektarbeiten durchgeführt. Hinzu kommen unter anderem auch ein arbeitstechnischer Lehrgang an der Waldbauernschule in Kelheim und ein Revierpraktikum. Interessenten können darüber hinaus Wahlfächer, wie z. B. Datenverarbeitung (Vertiefung), "Zapfenpflücker" oder Fischereiwesen belegen.

Unterrichtsfächer
  • Allgemeinbildende Fächer (Deutsch, Mathematik, Englisch)
  • Informationstechniken, Datenverarbeitung
  • Naturwissenschaftliche Grundlagen
  • Waldbau und Waldschutz
  • Forstnutzung und Walderschließung
  • Arbeitslehre und Maschinenkunde
  • Jagd, Natur- und Umweltschutz
  • Forstpolitik und Allgemeine Rechtskunde
  • Forstliche Betriebswirtschaftslehre
  • Rechnungs- und Tarifwesen sowie Sozialversicherung
  • Berufs- und Arbeitspädagogik
  • Projektarbeiten, Marketing, Waldpädagogik
Abschluss
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Technikerschule in Lohr a. Main führt der Absolvent/die Absolventin die Bezeichnung: "Staatlich geprüfter Forsttechniker/ Staatlich geprüfte Forsttechnikerin" (State-certified forest engineer)
Die Absolventinnen und Absolventen besitzen die fachliche sowie die berufs- und arbeitspädagogische Ausbildereignung im Sinne des Berufsbildungsgesetzes.
Durch einen Zusatzunterricht erhält der Studierende die Befähigung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit-Unternehmermodell.
Mit Bestehen des ersten Schuljahres und der entsprechenden fachlichen Prüfungen ist der Studierende zum Erwerb des Jagdscheines nach den bundesgesetzlichen Bestimmungen berechtigt.
Mit einer Zusatzprüfung im Fach Englisch kann die Allgemeine Fachhochschulreife erworben werden.
Absolventenverband
Seit November 1981 wurden an der Technikerschule für Waldwirtschaft zunächst im zweijährigen Rhythmus je 24 Forsttechniker/ innen ausgebildet. Zwischen 1986 und 1999 wurden im jährlichen Turnus Forstwirte zum Fachschulstudium zugelassen. Derzeit wird wieder alle zwei Jahre ein Fachschulstudium angeboten. Inzwischen haben über 400 Absolventen die Technikerschule für Waldwirtschaft erfolgreich besucht.
1986 wurde die "Vereinigung der Forsttechniker e.V." gegründet. Ziel des Vereines ist es, den Forsttechniker und dessen Berufsbild zu stärken. Die Vereinigung der Forsttechniker ist Sprachrohr und Unterstützer, betätigt sich auf waldpolitischer Ebene zum Wohle von Absolventen und potentiellen Arbeitgebern.
Der Verband hat Stimmrecht im Fachschulbeirat der Technikerschule für Waldwirtschaft.

Quelle: Wikipedia  http://de.wikipedia.org/
wiki/Forsttechniker


Forstwirtschaft

Die Wald- oder Forstwirtschaft als Teil der Volkswirtschaft bedeutet das planmäßige Handeln des wirtschaftenden Menschen im Wald. Ziel dieser Handlungen sind heute neben der Rohstofferzeugung auch das Erbringen immaterieller Leistungen wie die Erhaltung der Wälder, insbesondere als Schutz- und Erholungsraum.
Die Ziele der Forstwirtschaft können regional und über die Zeit hinweg stark variieren. In Mitteleuropa hat sich nach jahrhundertelangem Raubbau vor dem Beginn des 19. Jahrhunderts die nachhaltige Form der Holznutzung unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Bedürfnisse durchgesetzt.

Aufgaben der Forstwirtschaft
In Deutschland sind die Waldbesitzer nach den Bundes- und Landeswaldgesetzen dazu verpflichtet, ihre Wälder "ordnungsgemäß und nachhaltig" (§11 Bundeswaldgesetz) zu bewirtschaften. Hierbei kommt es darauf an, dass die Funktionen des Waldes nicht nur als Rohstoffquelle, sondern auch als Grundlage für den Arten-, Boden-, Klima- und Wasserschutz sowie für Freizeit und Erholung der Bevölkerung berücksichtigt werden. Dazu erfordert die heutige Forstwirtschaft ein ständiges Abwägen zwischen wirtschaftlichen und ökologischen Interessen, um die unterschiedlichen Ansprüche an den Wald berücksichtigen zu können.

Berücksichtigung der Nachhaltigkeit
Nach katastrophalen Waldzerstörungen in Mitteleuropa im Mittelalter durch Übernutzung der Wälder entwickelte sich der Grundsatz der forstlichen Massennachhaltigkeit: "Man entnehme dem Wald nicht mehr Holzmasse, als gleichzeitig nachwächst" (s. a.: Geschichte des Waldes in Mitteleuropa und Hauptartikel: Forstliche Nachhaltigkeit ). Nachfolgenden Generationen sollen mindestens vergleichbare, wenn nicht bessere Nutzungsmöglichkeiten überlassen werden. Die Nachhaltigkeit der Bewirtschaftung wurde schon im 19. Jahrhundert auf ökologische und später soziale Nachhaltigkeit ausgedehnt. Seit Mitte der 1990er mündet dies in Zertifizierungen wie zum BeispielFSC (Forest Stewardship Council) oder PEFC (Programme for Endorsement of Forest Certification Schemes).
Im Zuge von europaweiten Prozessen wurde "nachhaltige Waldbewirtschaftung" definiert als
"die Behandlung und Nutzung von Wäldern auf eine Weise und in einem Ausmaß, das deren biologische Vielfalt, Produktivität, Verjüngungsfähigkeit, Vitalität sowie deren Fähigkeit, die relevanten ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Funktionen gegenwärtig und in der Zukunft auf lokaler, nationaler und globaler Ebene zu erfüllen gewährleistet, ohne anderen Ökosystemen Schaden zuzufügen."
In dieser in Europa anerkannten Definition kommen die vielen Funktionen des Waldes und das Streben nach nachhaltiger Entwicklung von Natur und Wirtschaft zum Ausdruck. Die waldbauliche Tätigkeit umfasst dabei die zielorientierte Planung, Entscheidung und Umsetzung im Bereich der Erneuerung, Pflege und Sanierung von Waldökosystemen bei gleichzeitiger Betrachtung ökologischer, sozioökonomischer und technischer Erkenntnisse. Die Forstwirtschaft kann dabei die nachhaltige Behandlung und Nutzung der Wälder sicherstellen.

Wald als Wirtschaftsfaktor
Die Forstwirtschaft bietet in Mitteleuropa trotz der seit Jahrzehnten rückläufigen Tendenz für viele tausend Menschen Arbeit und Einkommen. Über 90 % des Umsatzes eines Forstbetriebes wird durch den Verkauf des erzeugten Holzes erwirtschaftet. Jedoch werden auch andere Erzeugnisse des Waldes genutzt (für den privaten Konsum meist unentgeltlich). Zu diesen Nicht-Holzprodukten zählen Pilze, Beeren, Kräuter usw.
Die Forstwirtschaft erbringt auch Dienstleistungen (das genannte Beispiel des Waldwegebaus, die Sicherung dieser Wege) und Güter, die jedoch von den Nutznießern normalerweise nicht bezahlt werden müssen, da eine gesetzliche Grundlage dafür fehlt, oder weil die Märkte nicht existieren. Dies sind insbesondere die CO2-Speicherung und -sequestrierung, Tourismus und Naherholung, sowie (besonders im Falle tropischer Regenwälder) Beeinflussung des Klimas und genetisches Material. Auch die Erbringung von Boden-, Luft- und Wasserschutzfunktionen und der Erhalt von Biodiversität werden in der Regel nicht vergütet.
Deutschland hat etwa 11,1 Millionen Hektar Wald, das sind etwa 30 Prozent der Gesamtfläche. Davon werden 9 Millionen Hektar durch etwa 28.000 Forstbetriebe und 1,5 Millionen Hektar durch etwa 230.000 landwirtschaftliche Betriebe bewirtschaftet.
"Die Bundeswaldinventur hat gezeigt, dass wir in Deutschland über enorme Holzvorräte verfügen - es wächst mehr Holz nach als wir nutzen. Holz ist eine sich selbst erneuernde Rohstoffquelle mit vielfältigen Verwendungs-möglichkeiten und vielen Vorteilen für unsere Umwelt. Dies ist ein ökologisches und auch ökonomisches Potenzial, das es zu erschließen und zu nutzen gilt. Mit der gerade verabschiedeten Charta für Holz wurde das Ziel formuliert, die Nutzung einheimischer Hölzer in den nächsten zehn Jahren um 20 Prozent zu steigern, das ist ehrgeizig, aber mit vereinten Kräften machbar."
- RENATE KÜNAST: Vorwort zur Kurzfassung der zweiten Bundeswaldinventur

Struktur
Die Forstwirtschaft in Deutschland unterscheidet drei Eigentumsarten von Wald:
  • Körperschaftswald
  • Privatwald
  • Staatswald (Landeswald, Treuhandwald und Bundeswald)
Treuhandwald: Im Zuge der Bodenreform in der DDR enteigneter und in Volkseigentum überführter Wald wurde der Treuhandanstalt übergeben. Ziel ist es, diesen Wald zu privatisieren. Dieses geschieht durch die bundeseigene Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG).
Um die Funktionen des Waldes zu sichern, ist es wichtig, dass funktionierende Strukturen geschaffen werden. Dies obliegt den einzelnen Bundesländern mit eigenen Landeswaldgesetzen. Die Bundesgesetzgebung gibt hierbei nur den Rahmen mit dem Bundeswaldgesetz vor.
Der Staatswald ist in den meisten Ländern in einzelne Forstämter unterteilt. Diese wiederum bestehen aus einzelnen Revieren, die eine Größe von 1.500 bis 3.000 Hektar haben. Die Bewirtschaftung der Reviere wird von den Förstern (Dipl.-Forstingenieur) durchgeführt.

Volkswirtschaftliche Bedeutung
Deutschland
Holzernteaufkommen in Deutschland
Aufgrund der Methodik der statistischen Erfassung wird die Bedeutung der Forst- und Holzwirtschaft nach Meinung einiger unterschätzt. In so genannten Cluster-Studien werden Betriebe der Forst- und nachgelagerten Holzwirtschaft sowie weitere produzierende und verarbeitende Industriezweige wie die Papierindustrie und das Druck- und Verlagsgewerbe, die auf Holz als Rohstoff angewiesen sind, aber auch Zulieferer oder im Holz- und Holzprodukte-Transport arbeitende Unternehmen als "Cluster Forst und Holz" zusammengefasst. Nach dieser Sichtweise gibt der "Cluster Forst und Holz" mit rund 1,3 Millionen Beschäftigten mehr Menschen Arbeit als der Maschinen- und Anlagenbau (etwa 850.000 Beschäftigte), die Elektrotechnik oder die Automobilindustrie (knapp 800.000 Beschäftigte) und erzielt jährlich einen Umsatz von ungefähr 181 Milliarden Euro. Im Jahr 2011 belief sich der Umsatz in der Forstwirtschaft in Deutschland auf rund 3 Milliarden Euro.
Deutschland weist gefolgt von Schweden den höchsten Holzvorrat innerhalb der EU auf. Bei nachträglichen Cluster-Studien wurde dazu noch vorsichtig bewertet.
Prinzipielle Uneinigkeit herrscht über den tatsächlichen jährlichen Holzeinschlag in Deutschland, seit im Jahr 2006 der Forstwissenschaftler Udo Mantau vom Zentrum für Holzwirtschaft derUniversität Hamburg den Holzverbrauch in Deutschland als Berechnungsgrundlage für den Holzeinschlag heranzog. Er berechnete den Einschlag für das Jahr 2005 mit etwa 74 MillionenFestmeter deutlich höher als die für das gleiche Jahr vom Statistischen Bundesamt offiziell genannte Zahl von 56 Millionen Festmeter.
Die Vermutung eines tatsächlich höheren Einschlags wird damit begründet, dass ein Teil nicht offiziell erfasst wird.
Österreich
In Österreich hat die Waldbewirtschaftung einen traditionell hohen Stellenwert. So sind zwar aufgrund von Einzelereignissen fluktuierende Holzeinschlagsmengen zu beobachten, jedoch stellt die Forstwirtschaft für viele Betriebe und Landwirte einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar

Berufsfeld
Bei modernen Forstwirtschaftsbetrieben sind Vertreter der verschiedensten Berufsgruppen zu finden. Neben vielen verwaltungstechnischen Berufen kann man jedoch folgende klassische Forstausbildungen mit den entsprechenden Berufsbildern unterscheiden:
Ausbildung
Universitätsstudium
Forstleute mit einem Universitäts-Abschluss haben die Möglichkeit, als Forstwissenschaftler zu arbeiten oder nach einer zweijährigen Referendarszeit in den höheren Forstdienst einzutreten. Hier übernehmen sie in der Regel leitende Positionen in den Forstämtern oder in der Verwaltung.

In Deutschland wird das forstwissenschaftliche Studium an vier Universitäten angeboten:
  • Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • Georg-August-Universität Göttingen
  • Technische Universität München in Freising
  • Technische Universität Dresden in Tharandt bei Dresden
Durch die neuen Möglichkeiten der Bachelor- und Master-Abschlüsse verwischen die Grenzen zwischen Universitäts- und Fachhochschulstudium immer stärker.
In Österreich wird Forstwirtschaft an der Universität für Bodenkultur Wien (Boku) in Wien 18 gelehrt. Nach zwei Jahren beruflicher Praxis und mit Ablegung der Staatsprüfung zum höheren Forstdienst ist man berechtigt, die Berufsbezeichnung Forstwirt zu führen und eine Waldfläche von über 3600 Hektar zu bewirtschaften.

Fachhochschulstudium

Nach Abschluss eines Fachhochschulstudiums und einer anschließenden einjährigen Anwärterzeit kann die Laufbahnprüfung für den gehobenen Forstdienst abgelegt werden. Diese Berufswahl führt in der Regel in den praktischen Forstdienst, wobei neben der Leitung eines Forstreviers heutzutage auch häufig fachspezifische oder verwaltungstechnische Tätigkeiten zum Berufsfeld gehören.

In Deutschland existiert der Studiengang Forstwirtschaft an folgenden Fachhochschulen:
  • Hochschule Weihenstephan-Triesdorf in Freising
  • Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
  • Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, FH Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen in Göttingen (Fakultät Ressourcenmanagement)
  • Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg
  • Fachhochschule Erfurt
Studium an einer berufsbildenden höheren Schule
In Österreich existiert eine Oberstufen-Schule, welche man nach 5 Jahren mit Reife- und Diplomprüfung abschließt. Nach zweijähriger Praxis kann ein Absolvent eine Staatsprüfung für den Forstdienst ablegen und hat damit das Recht erlangt, eine Waldfläche von 1000 bis 3600 Hektar zu verwalten.
Höhere Bundeslehranstalt für Forstwirtschaft (Försterschule) in Bruck an der Mur - Steiermark
Bis Juni 2005 existierte noch eine zweite HBLA für Forstwirtschaft in Gainfarn bei Bad Vöslau.

Forsttechniker
Der Forsttechniker ist eine Fachkraft des mittleren Forstmanagements.

Forstwirt
Der Forstwirt ist in Deutschland ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf und entspricht dem österreichischen und schweizerischen Forstwart. Es handelt sich dabei um die moderne Bezeichnung für den früheren Beruf Waldarbeiter.
In Österreich ist Forstwirt ein Beruf, dessen Ausbildung ein Universitätsstudium, eine zweijährige Praxiszeit sowie eine Staatsprüfung umfasst. Österreichische Forstwirte sind berechtigt, eine Fläche von über 3600 ha zu bewirtschaften und entsprechen ungefähr den deutschen Forstwissenschaftlern im höheren Dienst.

Forstwart
Den Ausbildungsberuf des Forstwartes gibt es nur in Österreich und der Schweiz. Die Aufgaben eines Forstwarts sind die gleichen wie die des deutschen Forstwirtes.

Forstfacharbeiter
Der Lehrberuf des Forstfacharbeiters existiert nur in Österreich. Ein Forstfacharbeiter hat ähnliche Aufgaben wie ein deutscher Forstwirt.

Wer nach drei Jahren Praxis eine Meisterprüfung ablegt, ist Forstwirtschaftsmeister.

Berufsvertretungen
Die Interessenvertretung der Forstbediensteten wird durch folgende Organisationen wahrgenommen:
  • Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt
  • Bund Deutscher Forstleute im dbb, aber nicht alle Förster sind Beamte oder Angestellte des öffentlichen Dienstes
  • Vereinigung der Forsttechniker e.V ,Lohr a.Main
  • Forstunternehmer, die im Auftrag die Holzernte, Holzrückearbeiten, Transport und zum Teil die Holzvermarktung vornehmen, sind organisiert im Verband der Agrargewerblichen Wirtschaft e. V. (VdAW), Stuttgart Organisationen der Forstwirtschaft in Deutschland
  • Deutscher Forstwirtschaftsrat
  • Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände
  • Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft
  • Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik
  • Deutscher Forstverein
Quelle: Wikipedia  http://de.wikipedia.org/
wiki/Forstwirtschaft

  

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